Über uns…
Für die meisten von uns wurde der Grundstein für dieses Hobby durch die Wahl des ersten Kraftfahrzeuges gelegt: Die (damals schon veraltete
) erste Vespa.
Hat es zwischenzeitlich nicht danach ausgesehen, als würde unser Hobby weiterbestehen, so ist es wahrscheinlich doch einigen Wenigen – dem harten Kern – zu verdanken, daß sich im Laufe der letzten Jahre wieder ein Haufen Schraub-, Fahr- und Leidenswilliger zu Gunsten des alten Blechs wiedergefunden hat.
Größtenteils war uns zwar eine ablehnende Haltung, den Beitritt zu Vereinen betreffend, gemein, trotzdem war es dann 2009 soweit: Die motorisierte Fahrgemeinschaft Edelrost wurde ins Leben gerufen.
Die Idee des Vereins wurde in den Jahren 2007 und 2008 – im zugegebenermaßen nicht fahrtüchtigen Zustand – von Leuten geboren, die gemeinsame Interessen verfolgten und verfolgen. Die Idee war und ist, die Gemeinschaft von Gleichgesinnten zu legitimieren, die de facto auch schon lange existierte: Genau der Haufen, der schon vorher Veranstaltungen wie Vespa-Treffen, Oldtimer-Treffen, Ausfahrten und sonstige Veranstaltungen besucht oder sich mit Rat und Tat zur Seite gestanden hat.
Was wir tun
Erhalten, restaurieren und bewegen von älteren Kraftfahrzeugen, ein wenig Tuning darf’s hie und da auch sein. Im Besitz der Mitglieder sind nicht nur Blechroller der Marke Vespa, sondern auch einige vierrädrige Old- und Youngtimer. Eines ist aber allen gemein: Karosserie und Verkleidungsteile bestehen fast ausschließlich aus Blech, welches dann irgendwann zu rosten beginnt (oder schon längst hat) und später dann um Veredlung bittet…
Was wir nicht tun
Den Konsumwahnsinn und die Wegwerfgesellschaft unterstützen. Daran ändert weder Herr Clerici aus der TV-Werbung (“weg mit den alten Autos “) noch eine staatliche Verschrottungsprämie was.
Im ganzen momentanen CO2-Wahnsinn sollte man sich doch eines vor Augen halten: Konsumgüter (wie Fahrzeuge nun auch mal sind) brauchen Energie zum Betrieb. Energieverbrauch ist mit CO2-Ausstoß gleichzusetzen. Energie wird aber auch zur Herstellung, zum Transport und zur Verschrottung dieser Güter benötigt. Wer nun glaubt, durch Anschaffung eines vermeintlich energiesparenden Neuwagens der Umwelt einen Gefallen zu tun, ist meist auf dem Holzweg.
In der Milchmädchenrechnung vieler Hersteller (und anscheinend auch des Staates) werden doch allzu gerne die Energieaufwände vor und nach dem Betrieb eines Kraftfahrzeuges verschwiegen – Werbung eben.
Natürlich kann man jetzt argumentieren, unsere “Oldies” werden nicht täglich bewegt und sind somit reine Liebhaberei, Luxusgüter und völlig unnotwendig…. das mag ja stimmen, aber ganz unter uns: Andere Hobbys brauchen keine Energie?
Und seien wir uns ehrlich, wir sind eher vom alten Schlag, wir lassen nicht restaurieren / renovieren, wir basteln selbst – sprich: Wir restaurieren / renovieren mehr als wir fahren.
Last but not least sind unserer Fahrzeuge „erhaltenswürdiges Kulturgut” und haben schon so manchem Passanten ein Lächeln ins Gesicht gezaubert, ein immer wieder schönes Gefühl.
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